Das Projekt

Das Don Bosco Non Formal Vocational Training Centre in Odumase/Sunyani hat sich zum Ziel gesetzt, benachteiligten Jugendlichen nach dem Vorbild Don Boscos eine fundierte Berufsausbildung zu bieten. In der Schule werden folgende Ausbildungszweige angeboten:

Meine Hauptaufgabe als Zivildiener wird der praktische und theoretische Unterricht von Schülern unterschiedlicher Zweige sein.

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Schule.
oder auf der Website von Jugendeinewelt.

Unterkunft:

Gruppenfoto Ghana, nach der Sendungsfeier, © kathbild Rupprecht

Traditioneller Weise sind in dem Projekt jedes Jahr vier österreichische Volontäre im Freiwilligeneinsatz. Diese sind in einem kleinen Bungalow auf dem Schulgelände untergebracht.

Ablauf:

  • Start: Sommer 2012
  • Dauer: genau 12 Monate
  • Gemeinsam mit anderen österreichischen Volontären
  • Aufgaben:
    • Unterrichtsvorbereitung
    • Unterricht von Schülern, teilweise auch Angestellten und Lehrern des Projekts im Bereich Datenverarbeitung/Informatik bzw. Bautechnik/Konstruktion
    • Diverse Projekte

Jugendeinewelt:

Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich ist ein internationales Hilfswerk und wurde 1997 als Verein gegründet. Der Zweck der unabhängigen Nicht-Regierungs-Organisation (NRO) liegt in nationaler und internationaler Jugendhilfe sowie nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit.

Jugend Eine Welt handelt aus christlicher Motivation im Geiste des großen Jugendheiligen Don Bosco.

Die ProjektpartnerInnen, die Salesianer Don Boscos (SDB) und die Don Bosco Schwestern (FMA), wirken seit mehr als einem Jahrhundert als katholische Ordensgemeinschaften. Heute arbeiten etwa 16.000 Salesianer in mehr als 130 Ländern und 14.300 Don Bosco Schwestern in mehr als 90 Ländern weltweit. Hunderttausende Kinder und Jugendliche erhalten die Chance auf eine bessere Zukunft.

Jugend Eine Welt verfügt somit über ein weltweit einzigartiges Don Bosco Netzwerk in den Ländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas und Osteuropas.
Die Organisation orientiert sich an christlichen Werten und setzt sich für gerechte Strukturen ein. Jugend Eine Welt möchte dazu beitragen, dass sich die ganze Menschheitsfamilie zu einer geschwisterlichen Gemeinschaft hin entwickelt. Das Ziel ist ein Leben in Fülle für alle Menschen. Dazu gehören: das Verfügen über das Lebensnotwendige, das Freisein von jeglicher Unterdrückung, die Erkenntnis und das Wissen um die Würde und die Ziele des Lebens sowie die Fähigkeit und Freiheit, das Leben selbst zu gestalten und in der Gemeinschaft mitzubestimmen.

(Quelle: http://www.jugendeinewelt.at/15.0.html)

Don Bosco:

BildIn der Mitte des 19. Jahrhunderts war Italien, wie viele Staaten Europas, von großen Umbrüchen gekennzeichnet. Die Industrialisierung ließ eine große Anzahl verarmter Landbevölkerung, auf der Suche nach Arbeit und ein wenig Glück, in die Städte ziehen. Besonders hart war die Situation der Jugendlichen, Kinderarbeit war stark verbreitet.

In Turin versuchte der Priester Giovanni Bosco (16. 08.1815 – 31.01.1888) durch sein Leben und Wirken eine Antwort auf die drängenden Fragen der Zeit zu geben. Er sammelte viele junge Menschen, die auf der Suche nach Arbeit ihre vertraute Umgebung von Familie, Dorf und Freundeskreis verlassen hatten und in der Großstadt Turin heimatlos waren, und bot ihnen ein Zuhause an. Er setzte sich für ihre schulische, berufliche und  religiöse Bildung ein, um ihnen eine solide Lebensperspektive zu geben. Er schaffte Foyers, Schulen und Freizeitzentren. Seine Pädagogik baute auf den Grundsätzen Liebe, Religion und Vernunft auf. Trotz großer Schwierigkeiten mit kirchlicher und staatlicher Obrigkeit ging Don Bosco seinen Weg und gewann eine große Zahl von Mitarbeitern.

Als es notwendig wurde, seinem Werk eine solide Grundlage zu erbauen, gab Giovanni Bosco 1859 seinen engsten Mitarbeitern eine Lebensregel, die 1874 von Papst Pius IX. anerkannt wurde. Die neue Ordensgemeinschaft, aus Priestern und Brüdern bestehend, nannte er „Salesianer“, denn sein Leben lang war Don Bosco von Franz von Sales (1567-1622) fasziniert, dessen Menschlichkeit und Liebenswürdigkeit für ihn zu wesentlichen Bestandteilen seiner pädagogischen Ansichten wurden. Zusammen mit Maria Mazzarello gründete Don Bosco auch einen weiblichen Orden, die „Figlie di Maria Ausiliatrice“.

Sein Traum von einer glücklichen und würdigen Jugend, zuverlässig in ihren Verpflichtungen und ihrem Glauben, verstand er zu vermitteln und zu verbreiten. Ein Traum, der über ein Jahrhundert nach seinem Tod weiterhin Menschen guten Willens inspiriert und befruchtet.

(Quelle: http://www.jugendeinewelt.at/35.0.html)

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