Vorbereitung und Sendungsfeier

Zunächst möchte ich über meine Vorbereitung, die ich bereits hinter mir habe, erzählen. Natürlich geht man nicht unvorbereitet ein Jahr nach Afrika, genauso wie man nicht unvorbereitet „den Sprung ins kalte Wasser“ waagt.

Jugendeinewelt legt großen wert auf gute Vorbereitung, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kommt.

Informationstag:

Beginnen tut alles mit dem Informations- und Auswahltag, zu dem jeder Interessierte kommen kann. Ehemalige Volos erzählen über ihren Einsatz, ihr Land und ihre Herausforderungen.

So kann man sich schonmal ein gutes Bild über das Volontariat machen und gleich erste Kontakte knüpfen. Wird man für gut genug befunden =) so folgen die…

Vorbereitungswochenenden:

Die Vorbereitungswochenenden waren in der St. Veit- Gasse, im Don Bosco- Studentenheim. Dort gibt es auch ein Jugendzentrum namens Sale für alle, das von ehemaligen Volontären betreut wird.

Jugendeinewelt legt besonders großen Wert auf gezielte und fundierte Vorbereitung. Das ist die beste Gelegenheit, andere Volos kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und über seine Motivationen, Freuden, Ängste usw. zu diskutieren. Dabei kommen oft so genannte Postvolos vorbei, die der Organisation treu geblieben sind und jede Menge über ihren Einsatz erzählen können. Die Vorbereitung selbst wird übrigens auch von ehemaligen Volontären geleitet. Genau das ist meiner Meinung das besondere und extrem coole an Jugendeinewelt, da man nicht als einzelner Volontär auf sich alleine gestellt ist, sondern dass eine ganze Community aus aktiven Ex-Volos besteht. Das ist ein großartiges Gefühll, weil alle super drauf sind, und ein richtiger Zusammenhalt spürbar wird, in den man aufgenommen wird. Das wird besonders bei den Festen am Ende jedes Vorbereitungswochenendes spürbar, wo nicht selten ehemalige Volos die zufällig in der Nähe sind, vorbeischauen.

Entwicklungspolitische Woche (EPW)

Den Abschluss der offiziellen Vorbereitung macht die EPW. Das ist eine ganze Woche in der man sich intensiv mit dem Volontariat, Themen wie Medien oder Entwicklungspolitik auseinandersetzt. Es gibt diverse Kurse, wo externe Referenten eingeladen werden. Es ist ein einzigartiges Erlebnis von Gemeinschaft, man isst, denkt, spielt und feiert gemeinsam. Abends gibt es nicht selten eine Grillerei mit anderen Volos wo auch das Bier nicht zu kurz kommt =P

Den Abschluss macht schließlich die

Sendungsfeier

Während der EPW wurden bereits diverse Einlagen einstudiert, das Vorbereitungsteam hat zu Mittag für uns Mexikanisch, Indisch, Philippinisch und Afrikanisch gekocht, was ein besonderes Highlight war.

am Nachmittag kamen dann die ersten Eltern. Meine Familie war leider schon auf Urlaub und deshalb nicht vertreten, die sind dafür schon für die Sendungsfeier im Sommer zwangsverpflichtet^^

Nach Länderreferaten von Postvolos kam schließlich die so genannte Sendungsfeier. Wir feierten einen berührenden Gottesdienst, ganz anders als die Schlafnummern, die der eine oder andere von euch gewöhnt sein mag. =D

Es war nicht nur für die Eltern ein Abschied sondern gewissermaßen auch für mich, da ich als einziger erst 2012/13 mein Volontariat haben werde.

Nach einem reichlichen Essen starteten wir in eine der wildesten Partynächte (nein, es war die wildeste) die ich jemals erlebt habe……

……

An dieser Stelle möchte ich meinem Vorbereitungsteam nochmal ganz besonders für ihr Engagement Danken:

Danke Magdi!
Danke Theresa!
Danke Alois! (der leider bei der Sendungsfeier schon in Mexico war)
Danke Peter (mein Mentor)!
Danke Johannes!
Danke Jakob!
und natürlich Danke Petrus!

Inoffizielles Prävolotreffen

Weil wir uns vor dem Einsatz nochmal sehen wollten, trafen sich einige von uns (leider waren viele verhindert) nochmal in Wien und gaben ordentlich Gas!

Petrus stellte uns dankenswerterweise das Gästezimmer in der St. Veit Gasse zur Verfügung.

persönliche Vorbereitung vor dem Einsatz

Natürlich ist es mit der offiziellen Vorbereitung nicht getan, man tut sein bestes sich über das Einsatzland, das Projekt usw zu informieren, Spenden zu sammeln und nebenbei noch die Matura zu schaffen…

Natürlich kann man sich nicht auf alles Vorbereiten und Spontanität ist immer gefragt, deshalb ist es in gewisser Weise doch ein Sprung ins kalte Wasser, wenn auch ein gut Vorbereiteter.

Greetings Lukas

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Kategorien: Österreich | Hinterlasse einen Kommentar

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